Band II/Kapitel 6: Invasion von Kalman

Die Helden reisten nach Kalman, um an der Beisetzung des angesehenen Magisters Istaff teilzunehmen. Während die Stadt sich auf das Eisvogelfest vorbereitete, trafen sie zahlreiche Verbündete und Ehrengäste, darunter Sir Aronar Tulwar, die Söldnerführerin Thora Wolfsgeist und den Elfenmagier Sykras.


Die Feierlichkeiten nahmen jedoch eine dramatische Wendung. Während einer Milizübung auf dem Hochhügel kam es zum Verrat innerhalb der Söldnertruppe „Die Eisenpanzer“. Bewaffnete Söldner griffen die Miliz und die Anwesenden überraschend an. Die Helden stellten sich den Angreifern entgegen, besiegten deren Anführer Gragon und verhinderten ein noch größeres Blutbad. Dennoch wurden große Teile der Miliz getötet oder schwer verwundet.
Kurz darauf wurde das wahre Ausmaß der Bedrohung bekannt: Der berüchtigte Schweineprinz hatte eine gewaltige Horde aus Banditen, Goblins, Gnollen und Monstern um sich geschart und marschierte auf Kalman zu. Ein Ultimatum zur Aufgabe der Stadt wurde gestellt, doch die Bewohner entschieden sich zur Flucht statt zur Kapitulation.
Während die Vorbereitungen zur Evakuierung liefen, schlugen die Helden gegen feindliche Vorposten vor und halfen dabei, den Rückzug der Bevölkerung zu sichern. Als die Horde schließlich Kalman erreichte, begann die Invasion. Verräter öffneten den Angreifern Zugänge zur Stadt, Hügelriesen bombardierten die Befestigungen mit Felsbrocken und Feuer, und überall brachen
Kämpfe aus.
In den chaotischen Stunden des Angriffs retteten die Helden zahlreiche Zivilisten vor den Flammen und verteidigten die Flüchtlinge auf ihrem Weg zu den Bootsanlegern. Besonders bemerkenswert war der heldenhafte Widerstand von Sir Lorkan, der sich einer Übermacht entgegenstellte, um den Rückzug der Bevölkerung zu ermöglichen. Auch Sykras griff mit mächtiger Eis- und Windmagie in die Schlacht ein und hielt feindliche Monster auf.
Am Kai kam es zum letzten großen Gefecht. Goblins, Oger und die verbliebenen Verräter versuchten, die Evakuierung zu stoppen. Trotz schwerer Verluste gelang es den Helden und ihren Verbündeten, die Angreifer lange genug aufzuhalten, damit die meisten Bewohner entkommen konnten.
Kalman fiel schließlich an die Horde des Schweineprinzen und brannte in der Nacht nieder. Doch durch den Einsatz der Helden konnten hunderte Menschen gerettet und zum Sommerkloster in Sicherheit gebracht werden. Dort wurden die Überlebenden versorgt, während die Anführer der Region bereits über die nächsten Schritte im Krieg gegen die heranrückenden Feinde berieten.